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Raufasertapeten – fast vergessene Klassiker

Raufasertapeten Im Jahre 1864 erfand der Apotheker Hugo Erfurt die Raufasertapete. Sein Ziel war aber nicht etwas für die Wandverkleidung zu finden. Er wollte die Raufasertapeten als Dekorationsmittel für sein Schaufenster verwenden. Ihre spätere Verwendung haben die Raufasertapeten dann erst dem Städteplaner, dem Architekt und dem Maler Le Corbusier zu verdanken. Er schockte bei einer Ausstellung im Jahr 1925 sein Publikum, als er auf jede Art der Wandeinteilung verzichtete und mit einem raumübergreifenden Weiß in Form der Raufasertapete seine Werke präsentierte. So richtig wurden die Raufasertapeten dann zu einer Art Werkstoff durch die Künstler vom Dessauer Bauhaus. In einem Raum wurde eine einzigartige Wirkung mit der Raufasertapete erzeugt, indem mit ihr feine Strukturen geschaffen wurden. Diese konnten dann direkt vor Ort mit Farbe überstrichen werden.

Raufasertapete Test 2020

Raufasertapeten richtig tapezieren in wenigen Schritten

Raufasertapeten In den letzten Jahren haben die Raufasertapeten etwas an Bedeutung verloren. Doch noch immer gehört sie zum beliebtesten Wandbelag, den es in Europa gibt. Dies liegt einerseits daran, dass sie in der Anschaffung sehr günstig ist und dass Sie in der Lage sind, sie jederzeit mit neuer Farbe zu überstreichen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Raufasertapeten richtig tapezieren und an der Wand anbringen.

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Dies ist nicht schwierig und kann kurz in fünf Schritten zusammengefasst werden:

  1. Tapete aussuchen
  2. Menge ermitteln
  3. alles vorbereiten
  4. Kleister anrühren
  5. die Tapete an die Wand bringen

Weitere Details dazu finden Sie in der folgenden Tabelle:

Anzahl Schritte Beschreibung
Schritt 1: Die richtigen  Raufasertapeten aussuchen Für viele Menschen gibt es beim Thema Tapeten Raufaser keinen groben Unterschied. Sie besteht lediglich aus ein paar Holzfasern und Papier. Das stimmt soweit auch und überdies ist sie sehr umweltfreundlich. Sie enthält keine Weichmacher, kein PVC und ist atmungsaktiv. Sie reguliert die Feuchtigkeit und kann ideal von Allergikern genutzt werden. Doch in ihrer Struktur gibt es dennoch Unterschiede. Es gibt die Raufasertapete grob, mit der Unebenheiten der Wand sehr gut zu verbergen sind. Es gibt aber auch die Raufasertapeten fein, welche sehr glatt sind und optisch wie ein Putz wirken. Oder soll es vielleicht die Raufasertapete Vlies sein, die sehr gut in ein Raumkonzept passt, welches modern ist.
Schritt 2: Ermitteln Sie den Bedarf an Raufasertapeten Haben Sie die richtige Raufaser ausgewählt, dann müssen Sie ermitteln, wie viel Tapeten Sie benötigen. Dazu müssen Sie von jeder Wand, die Sie tapezieren, die Höhe und Breite ermitteln. Damit etwas Spielraum bestehen bleibt, sollten Sie zu jeder Bahn ein paar Zentimeter hinzuaddieren. Auch bei Schrägen und bei Fenstern entsteht beim Tapezieren Verschnitt, welchen Sie mit einplanen sollten.
Schritt 3: Die richtigen Vorbereitungen treffen Im nächsten Schritt müssen Sie alle Vorbereitungen für das Tapezieren treffen. Dazu gehört auch, dass Sie den Raum vorbereiten und alles abdecken, um den nötigen Schutz gegen Kleister und auch Farben zu bekommen.
Schritt 4: Kleister vorbereiten Nun müssen Sie in einem großen Eimer den Kleister für die Tapeten Raufaser anrühren. Sie müssen dabei genau das Mischungsverhältnis beachten, welches auf der Packung vom Kleister angegeben ist. Die Rückseiten der Raufasertapeten müssen Sie gründlich einkleistern und dann etwa 10 Minuten liegen lassen, damit dieser auch gut in die Raufasertapeten einziehen kann. Ist dies geschehen, können Sie mit der ersten Bahn an Tapeten beginnen.
Schritt 5: Richtig tapezieren Wenn Sie mit dem Tapezieren beginnen, haben Sie sicherlich schon genaue Ideen im Kopf, wie das Zimmer später aussehen soll. Vielleicht möchten Sie ja auch an einer bestimmten Stelle ein Wandtattoo anbringen. Für das Tapezieren selbst müssen Sie die Tapete an der Stelle nehmen, an dem Sie diese zu einem Drittel zum Einweichen zusammengefaltet haben. Diese Stelle beginnen Sie an die Wand zu kleben. Mit einer Tapezierbürste streichen Sie Luftblasen aus der Tapete, bis sie glatt an der Wand anliegt. Zum Schluss müssen Sie die Tapete noch auf die richtige Länge schneiden, also eine saubere Kante zum Boden schaffen. Da die Raufasertapeten in der Regel kein Muster haben, können Sie nun Bahn für Bahn an die Wand kleben.

Raufasertapeten richtig streichen

Raufasertapeten gibt es in unterschiedlichen Arten. Sie weisen in der Regel eine raue Oberfläche, sprich raue Struktur auf, welche durch feine Holzfasern oder gar feine Holzstückchen entsteht. Diese sind fest eingearbeitet zwischen zwei bis drei Lagen Papier. Sie können Raufasertapeten mit einer groben Körnung oder die feine Körnung bekommen. Ohne Streichen ist die Raufasertapete in der Regel nicht zu verwenden. Das bedeutet, dass sie nach dem Tapezieren und nach einer ausreichenden Trocknungszeit zum Überstreichen mit Wandfarbe bereit ist. Heute gibt es auch die modernen Raufasertapeten, die eine Vliesbasis haben. Das spielt aber für das Überstreichen keine Rolle. Für die Raufasertapeten streichen eignen sich viele Farben. Geeignet sind unter anderem Latexfarben. Lehmfarben oder Kalkfarben. Am idealsten aber sind hochwertige Silikatdiespersionsfarben, die Sie später auch gut reinigen können. Sie sollten auf keinen Fall verschiedene Arten von Farben mischen, sondern immer bei einem Farbsystem bleiben. Die Farbe spielt auch eine wesentliche Rolle dar, ob Sie später eine Raufasertapete über tapezieren können, oder die alte Tapete erst vollkommen entfernen müssen.

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Tipp: Ausbessern und kleine Stellen reparieren können Sie allerdings fast zu jeder Zeit. Das fällt so gut wie nicht auf.

Welche Vorteile und Nachteile haben Raufasertapeten?

Wie bei anderen Tapeten auch, gibt es auch bei der Raufasertapete einiges an Vorteilen, aber auch an Nachteilen zu bedenken. Hier alles auf einen Blick.

  • Herstellung der Raufasertapeten benötigt wenig Energie
  • die Raufasertapeten sind umweltfreundlich
  • es gibt Raufasertapeten mit verschiedenen Strukturen und Körnungen
  • die Raufasertapeten sind mehrfach überstreichbar
  • sie schonen den Geldbeutel denn sie sind günstig in der Anschaffung
  • Holzspäne nehmen Feuchtigkeit auf und es gibt eine Tendenz zur Bildung von Schimmel
  • das Entfernen von Raufasertapeten ist aufwendig

Wo kann man Raufasertapeten kaufen?

In der heutigen Zeit können Sie Raufasertapeten problemlos im Tapeten Shop online bestellen und günstig kaufen. Egal mit welcher Körnung, für das Wohnzimmer oder den Keller, die passenden Raufasertapeten finden Sie im Online Shop von Ihrem Baumarkt Ihres Vertrauens. Viele bevorzugen zwar den Kauf direkt vor Ort, aber beim Online bestellen haben Sie viele Vorteile, die sich Ihnen bieten.

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  • Sie können direkt einen Preisvergleich starten.
  • Sie können nach dem Testsieger suchen und den Testbericht genau durchlesen. Mit diesen Empfehlungen und den Erfahrungen von anderen Kunden können Sie sich besser ein Urteil über das Produkt bilden.
  • Sie können im Tapeten Shop nach Anregungen und Ideen suchen. Welche Tapeten lassen sich beispielsweise in Kombination mit den Raufasertapeten tapezieren?
  • Sie haben den besten Vergleich über die besten Hersteller und die besten Raufasertapeten.
  • Der Versand erfolgt in kurzer Zeit ganz bequem direkt zu Ihnen nach Hause bis an die Haustüre.

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